Der Natur unter die Haut gegangen!

Ein Verweilmoment vor so manchem Werk "Baumrinde Kunst" vermag es manchmal, etwas Achtung vor den Riesen zu erwecken. So unerwartet wie die Arbeit mit dem Rohmaterial, ist auch die Ansicht der fertigen Bilder. Schauen Sie sich in der Galerie der Borkenbilder um.
![]()
![]()

Die Geschichte der Baumrindenwerke
Die Holz- und Baumrindenwerke thematisieren die Gleichzeitigkeit von natürlichen und künstlichen Formen, wobei die eigentliche Intention ist, zwischen beiden eine Symbiose zu schaffen, die Raum zum Existieren beläßt, ohne jeweils das Andere zu überdecken. Es soll klar erkennbar bleiben, was natürlich und was künstlich ist - dennoch soll das Endprodukt eine funktionierende, sich ästhetisch ergänzende Einheit sein.
Symbiose heißt „Zusammenleben“, wobei ein Nutzen beider Seiten die Bedingung ist.
Bei den Holz- und Baumrindenarbeiten wird eine Gesamtästhetik erzielt, die einerseits das orga- nische Material beläßt, deutlich hervorhebt - oder ihm sogar die größere Bedeutung zuschreibt - und andererseits die zugefügten, gestalterischen Aspekte einbezieht, um eine besondere oder gänzlich neue Sicht auf die Natur und deren Wahrnehmung zu lenken.
Prinzip ist grundsätzlich eine Gestaltung, die konform mit dem Material läuft. Das natürliche Material wird betont, unterstützt oder ergänzt.
Der Anfang meiner Baumrindenarbeiten liegt in der Zeit um das Jahr 1995. Ursächlich liegt dem ganzen der Fund eines riesigen Baumstumpfes - einer Pappel - zugrunde. Ein Baum von einem guten Meter Durchmesser. Mag er vielleicht 100 oder gar 300 Jahre alt gewesen sein – es gab nur noch den Rest, den Stumpf von ihm.
Ich arbeitete mich durch mannshohes Gestrüpp, Brennnesseln und wildem Wuchs, um zu dem moosbewachsenen Baumstumpf zu gelangen, und war einfach nur fasziniert von der Kraft, die die armdicken Borkenschollen des ehemaligen Baumriesen ausstrahlten. Die charakteristische Struktur der Rinden wirkte auf mich wie ein bizarrer, lebendiger Kalender.
Genau dieser Moment war der Beginn einer neuen Wahrnehmung und Leidenschaft zu Baumrinden, Bäumen, Wald und Natur. Einige Tage später hatte ich mir entsprechendes Werkzeug besorgt und barg sogleich in erster, mühsamer Schwerarbeit, in sengender Hitze und unter bösartigen Attacken von tausenden von Mücken mein erstes Baumrindenstück. Daraus wurde dann der Blaum.
Gold findet man in der Regel nicht in fertigen Klumpen oder gar Barren. Es bedarf doch einiger Anstrengungen, wie das Schürfen des Gesteins, das Finden der Ader, das Auswaschen, Sieben etc. bis man etwas in den Händen hält, das als ein Stück Gold bezeichnet werden kann.
Und mit den Baumrinden ist es nicht sehr viel anders. Das Finden steht hier auch an erster Stelle. Zum Finden gehört das Suchen, was natürlich heißt, dass man mit ständig suchenden Blick durch die Welt läuft. Um Baumrinde zu finden, werden sich die Wege meist in baumreichen Gegenden befinden. Ein ausgiebiger Spaziergang in Wald und Flur bringt somit in der Regel das eine oder andere Stück Baumrinde, einen Baumrest oder gar einen umgestürzten Baum zum Vorschein. Und dann beginnt die Arbeit erst!
Letztendlich ist jedes fertige Werk Baumrindenkunst dann wie ein bißchen Goldstaub, der in der Natur gefunden wurde.
––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
moderne Kunst, Wandgestaltung, Kunst an Wänden, moderne Malerei, Grafik, Radierung, runde Bilder, runde Kunst, Tafelmalerei, Reliefs, Baumrindenkunst, Kunst mit Naturmaterialien, Kunstwerke mit Naturmaterialien, Kunst mit Borke, Baumrinde, Borke, Borkenkunst, Borkenbilder, Zeichnung, Farbkunst, Ölmalerei, Ölfarbe auf Leinwand, Leinwandmalerei, mobile Bilder, mobile Bildkompositionen, Sammelbilder, Kunst auf Bestellung, Auftragskunst, Kunst nach Feng Shui, Kunst für Feng Shui Räume, Feng Shui Kunst, künstlerische Techniken, Mischtechnik, Bilder an Wände. Wandinstallationen, Wandreliefs, Kunst für Büroräume, Kunst in Büro, Meditationskunst, Meditationsbilder, Kunst für Praxisräume, Bilder für Praxisräume, bunte Bilder, Kunst im Raum, Joerg Brandt, Berlin